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Schwerpunkt dieses Arbeitsfeldes liegt im grünordnerischen Bereich im Umfeld städtebaulicher Fragestellungen. Dabei wird die Bedeutung der Grünstrukturen sowohl in ihren stadtökologischen wie auch gestalterischen Wirkungsbereichen berücksichtigt und gezielt zur Raumbildung eingesetzt, um neue Aufenthaltsqualitäten zu schaffen.

10. Beispielprojekt

Werksgelände Siemens AG, Duisburg

Das Grünordnungskonzept für die Freiflächen des weiträumigen Werksgeländes der Siemens AG wurde in Planungsgemeinschaft mit dem Ingenieurbüro Spitzbarth und Oertel/Marl, die die Verkehrsflächen auf dem Werksgelände überarbeitet haben, entwickelt.
Die Konzeption zielte darauf ab, die bestehenden Freiflächen grünordnerisch zu gliedern und mit Hilfe von Baumalleen Rahmengrünstrukturen aufzubauen, ohne das die Planung etwaigen späteren Nutzungen entgegensteht. Neue fußläufige Wegeverbindungen wurden mit Ruhebereichen (Pausenaufenthalte) und aktiven Sportzonen (z.B. Tischtennisplatz am Ausbildungszentrum) sowie Wegweisern kombiniert, um die neuen Grünflächen auch für die Betriebsangehörigen erleb- und nutzbar zu machen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag in der Platzgestaltung des stark frequentierten rückseitigen Eingangsbereiches zum Verwaltungsgebäude, der mit Hochbeeten und integrierten Sitzmöglichkeiten unter Verwendung des vorhandenen Kleinsteinpflasters ausgestattet wurde.


Planungskonzept für die hintere Eingangssituation
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